Warum pilgere ich auf einem Jakobsweg?

Im letzten Sommer 2018 fragte eine Freundin in unserer Doppelkopfrunde, ob jemand mit Ihr auf dem Jakobsweg pilgern würde, ein Bekannter hatte das getan, ist total begeistert und hat sie mit seiner Begeisterung angesteckt. Ich habe spontan zugesagt, obwohl ich noch kaum etwas über „den“ Jakobsweg wusste. Seit dem beschäftige ich mich aber fast ständig mit dem Pilgern auf „den“ Jakobswegen, lese Berichte, schaue mir Videos an und bin offensichtlich von einem Jakobswegvirus infiziert. Im Frühjar, spätestens im Herbst 2019 wollen wir gemeinsam einen Jakobsweg gehen.

Warum in dieser regenreichen kühlen Jahreszeit?

An einem Freitag im November habe ich meinen Urlaubsantrag für die Tage „zwischen den Jahren“ ausgefüllt, meine Firma hat da nämlich geschlossen. Abends überlegte ich, was ich wohl an den reichlich freien Tagen machen werde, die Kinder und Enkel sind leider im Urlaub, ich also allein. Da kam mir erst mal nur ganz vage die Idee, meinen Erstlingscamino vorzuziehen.

Warum den Camino a Fisterra?

Bei meinen Recherchen ergab sich, dass dieser Camino ganzjährig begehbar ist. Es ist zwar die regenreichste Zeit und übermäßig warm wird es auch nicht sein, aber es ist auch nicht mit extremer Kälte zu rechnen und so fiel die Wahl auf diesen Weg.  Außerdem finde ich es cool, das Ende des Jahres am Ende der Welt zu feiern, deshalb auch erst nach Muxia und dann nach Fisterra.